Über den Arbeitskreis

Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. vernetzt weltweit über 300 WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, die sich an öffentlichen und privaten bestandshaltenden Einrichtungen, im Kunsthandel, im Rechtswesen, im akademischen Bereich oder freiberuflich der Erforschung der Herkunft von Kulturgütern widmen. Hierbei steht insbesondere NS-verfolgungsbedingt entzogenes, in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR enteignetes oder aus kolonialen Kontexten stammendes Kulturgut im Fokus.

Unsere Mitglieder sind KunsthistorikerInnen, ArchäologInnen, EthnologInnen, HistorikerInnen, Sprach- und LiteraturwissenschaftlerInnen, JuristInnen, JournalistInnen, BibliothekarInnen und ArchivarInnen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und den USA.

Um den Austausch der Mitglieder zu fördern, trifft sich der Verein einmal im Jahr zu einer Mitgliederversammlung und unterstützt Fachtagungen und Workshops. Kleinere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit regionalen oder thematischen Schwerpunkten und erarbeiten praktische Leitlinien.

Der Verein versteht die Provenienzforschung als festen Bestandteil der vier grundlegenden Aufgaben von Kunstmuseen: Sammeln, Forschen, Bewahren und Vermitteln. Vor diesem Hintergrund ist er Experte und Ansprechpartner bei allen Fragen zur Provenienzforschung, ihrer Dokumentation und Vermittlung.