Bre­men / Hafen­mu­se­um Spei­cher XI Bre­men; Erin­nern für die Zukunft e.V. Bre­men; Deut­sches Schiff­fahrts­mu­se­um (V)

Aus­plün­de­rung in Bre­mer Häfen

Vor­trag über den Ver­bleib von Über­sied­lungs­gut jüdi­scher Emigranten

Datum: 28.4.2022

Beginn: 19:00 Uhr

Ende: 20:00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­art:
(V) = Vor­trag / Podiumsdiskussion—lecture / panel discussion

Ver­an­stal­tungs­for­mat:
Präsenzveranstaltung

The­ma­tik:
NS-ver­fol­gungs­be­ding­ter Entzug

Hafen­mu­se­um Spei­cher XI Bre­men / Erin­nern für die Zukunft e.V. Bre­men / Deut­sches Schifffahrtsmuseum 

Adres­se:
Am Spei­cher XI 1
28217 Bremen

Betei­lig­te Person(en):
Susan­ne Kiel (Deut­sches Schiff­fahrts­mu­se­um | Leib­niz-Insti­tut für Mari­ti­me Geschichte)

Kurz­be­schrei­bung

Als Aus­wan­derer­ha­fen war Bre­men für jüdi­sche Emi­grie­ren­de in der NS-Zeit eine wich­ti­ge Etap­pe für ihr per Schiff zu trans­por­tie­ren­des Umzugs­gut in das ret­ten­de Aus­land. Mit Kriegs­be­ginn durf­ten die zivi­len Schif­fe Bre­men jedoch nicht mehr ver­las­sen, und knapp 1.000 Sen­dun­gen ver­blie­ben in den Lagern des Hafen­ge­bie­tes. Die Gesta­po begann ab 1940 die­se Über­see­kis­ten zu beschlag­nah­men und deren Inhal­te öffent­lich zu ver­stei­gern. Wo sind die­se Gegen­stän­de heu­te? Wel­che Geschich­te erzäh­len sie?