Aktuelles

Stellungnahme des Expert*innen-Netzwerks zum Umgang mit menschlichen Überresten zur Etablierung eines Fonds zur Rückführung menschlicher Überreste

Der Raub menschlicher Überreste in der Kolonialzeit hat bis heute enorme Auswirkungen auf Nachfahr*innen, die betroffenen Communities und ihre Herkunftsländer. Seit vielen Jahren haben Nachfahr*innen von Personen, deren sterbliche Überreste während der Kolonialzeit nach Deutschland verbracht wurden, zivilgesellschaftliche Initiativen wie auch Provenienzforscher*innen und Kurator*innen von Museen und Sammlungen dargelegt, dass Rückführungen menschlicher Überreste finanzielle Unterstützung benötigen. Die im Netzwerk versammelten Kolleg*innen begrüßen daher ausdrücklich, dass 2023 die politische Entscheidung fiel, hierfür notwendige Gelder zukünftig bereitzustellen….

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Bangel-Symposium & Trauer um Christoph Andreas

Am Mittwoch, den 3. Juli 2024 findet im Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main das Symposium „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten“ Das Auktionshaus Rudolf Bangel in Frankfurt am Main (1873-1929) statt. Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. fördert diese Veranstaltung. Das vollständige Programm und Informationen zur Anmeldung etc. finden sich hier. Wir gedenken des kürzlich verstorbenen Frankfurter Kunsthändlers Christoph Andreas, der sich in jahrelanger Unterstützung der Provenienzforschung insbesondere um die Schaffung der Forschungsgrundlagen für dieses…

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Über den Arbeitskreis

Mission

Die Provenienzforschung ist integraler Bestandteil der Arbeit an Museen, Bibliotheken, Archiven und am Kunstmarkt und dient neben der Identifizierung von sogenanntem Raubgut auch dem Erkenntnisgewinn zur Sammlungs- und Institutionengeschichte und dem Verständnis der Prozesse um Authentifizierung, (Wert-)Zuschreibung, Manifestation oder Aneignung dessen, was heute als Kulturgut definiert wird.

Geschichte

Mit der Washingtoner Erklärung vom Dezember 1998 verpflichteten sich die unterzeichnenden Staaten auch zu einer Intensivierung der Forschungen zu in der NS-Zeit entzogenen Kunstwerken. Zwei Jahre später, im November 2000, gründeten vier Provenienzforscherinnen – Ute Haug, Ilse von zur Mühlen, Laurie A. Stein und Katja Terlau – den Arbeitskreis Provenienzforschung, um sich fachlich auszutauschen.

Mitgliedschaft

Wollen Sie aktiv zur internationalen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Provenienzforschung beitragen und unsere Arbeit auf Grundlage wissenschaftlicher Standards unterstützen? Werden Sie Mitglied!
Wir bieten fachlichen Austausch mit Expert*Innen aus dem In- und Ausland. Regelmäßig laden wir zu Fachtagungen und zur Mitgliederversammlung.

Unsere Tätigkeiten

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Tag der Provenienzforschung

Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. hat am 10. April 2019 erstmals mit einem Tag der Provenienzforschung auf die gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz der komplexen Arbeit der international vernetzten ProvenienzforscherInnen aufmerksam gemacht.

Der Tag der Provenienzforschung wird zukünftig einmal jährlich, jeweils am zweiten Mittwoch im April stattfinden. Der Hashtag #TagderProvenienzforschung begleitet die einzelnen Aktionen auf Twitter.

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Arbeitsgemeinschaften

Um einzelne überregionale Fälle zu bearbeiten, Methoden und Techniken zu entwickeln und zu verbessern, bestehen innerhalb des Arbeitskreises Provenienzforschung Arbeitsgruppen:

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Vorstand

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. für eine Funktionsperiode von jeweils zwei Jahren. Der aktuelle Vorstand wurde am 19. April 2021 gewählt:

· Meike Hopp, Vorsitzende des Arbeitskreises
· Anna-Carolin Augustin, Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises, Mitgliederverwaltung
· Sebastian Finsterwalder, Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises
· Susanne Knuth, Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises, Kassenverwaltung
· Sebastian Schlegel, Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises, Schriftführer