Geschich­te

Dezem­ber 3, 1998

Washing­to­ner Erklärung

Ver­pflich­tung zur inten­si­ve­ren Erfor­schung zu in der NS-Zeit ent­zo­ge­nen Kunstwerken.

Dezem­ber 3, 1998
Novem­ber 28, 2000

Grün­dung des Arbeits­krei­ses Provenienzforschung

Ute Haug, Ilse von zur Müh­len, Lau­rie A. Stein und Kat­ja Ter­lau grün­den den Arbeits­kreis Provenienzforschung.

Novem­ber 28, 2000
Juli 8, 2011

Wahl von SprecherInnen

Erst­mals wer­den Spre­che­rIn­nen des Arbeits­krei­ses gewählt, deren Auf­ga­be die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koor­di­na­ti­on ist.

Juli 8, 2011
April 4, 2014

Spre­che­rIn­nen wer­den mit der Ver­eins­grün­dung beauftragt

Nach­dem sich der Arbeits­kreis bis 2014 zu einem Zusam­men­schluss von über 90 For­schen­den ent­wi­ckelt hat, wer­den im April 2014 die Spre­che­rin­nen damit beauf­tragt die Grün­dung eines Ver­eins vorzubereiten.

April 4, 2014
Novem­ber 17, 2014

Ver­eins­grün­dung

Beim Tref­fen in Bre­men im Novem­ber 2014 wird der Arbeits­kreis Pro­ve­ni­enz­for­schung e.V. gegründet.

Novem­ber 17, 2014

Mit der Washing­to­ner Erklä­rung vom Dezem­ber 1998 ver­pflich­te­ten sich die unter­zeich­nen­den Staa­ten auch zu einer Inten­si­vie­rung der For­schun­gen zu in der NS-Zeit ent­zo­ge­nen Kunst­wer­ken. Zwei Jah­re spä­ter, im Novem­ber 2000, grün­de­ten vier Pro­ve­ni­enz­for­sche­rin­nen – Ute Haug, Ilse von zur Müh­len, Lau­rie A. Stein und Kat­ja Ter­lau – den Arbeits­kreis Pro­ve­ni­enz­for­schung, um sich fach­lich aus­zu­tau­schen. Die Run­de erwei­ter­te sich in den fol­gen­den Jah­ren und bald eta­blier­te sich ein Rhyth­mus von halb­jähr­li­chen Tref­fen in wech­seln­den Städ­ten, bei denen Pro­jek­te, Fall­bei­spie­le und Pro­ble­me vor­ge­stellt, dis­ku­tiert und wis­sen­schaft­li­che Stan­dards ent­wi­ckelt werden.

Beim Tref­fen in Hal­le im Juli 2011 wur­den erst­mals Spre­che­rIn­nen des Arbeits­krei­ses gewählt, deren Auf­ga­be die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koor­di­na­ti­on war. Bis 2014 ent­wi­ckel­te sich der Arbeits­kreis zu einem Zusam­men­schluss von über 90 For­sche­rin­nen und Forschern.

Beim Tref­fen in Wien im April 2014 beauf­trag­ten die Mit­glie­der des Arbeits­krei­ses die Spre­che­rin­nen, die Grün­dung eines Ver­eins vor­zu­be­rei­ten. Beim Tref­fen in Bre­men im Novem­ber 2014 wur­de der Arbeits­kreis Pro­ve­ni­enz­for­schung e.V. gegrün­det, die Sat­zung beschlos­sen und ein fünf­köp­fi­ger Vor­stand gewählt.

Seit­dem baut der Ver­ein sei­ne Struk­tu­ren auf und aus und nimmt lau­fend neue Mit­glie­der auf. Mitt­ler­wei­le besteht der Arbeits­kreis Pro­ve­ni­enz­for­schung e.V. aus über 300 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern aus Deutsch­land, Groß­bri­tan­ni­en, den Nie­der­lan­den, Öster­reich, der Schweiz und den USA.

Sie­he auch

Biblio­gra­phie Arbeits­kreis Pro­ve­ni­enz­for­schung e.V.