Transdisziplinäres Promovierendennetzwerk Provenienzforschung

Das Transdisziplinäre Promovierendennetzwerk Provenienzforschung (tpp) ist ein fächer- und länderübergreifender Zusammenschluss von Promovierenden unterschiedlicher Disziplinen wie der Kunst- und Kulturwissenschaft, Ethnologie, Geschichte und Rechtswissenschaft, die unter anderem zu Themen der Provenienzforschung, des Sammelns von Kunst- und Kulturgütern und deren globalen Translokation sowie Verstrickungen, des Kulturerbes und Kunstmarktes sowie zu Museums- und Institutionsgeschichte und deren Gegenwart forschen. Die Mitglieder des tpp unterstützen sich gegenseitig auf dem Weg der Promotion und für die berufliche Zukunft. Wir ermöglichen und erhalten Einblicke in die aktuelle Forschungslandschaft, bringen uns in den fachlichen Diskurs ein und pflegen ein Netzwerk zu diversen Expert:innen, Institutionen, Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Genese des Netzwerkes

Der Grundstein des Netzwerkes wurde im November 2020 durch Meike Hopp, Antoinette Maget Dominicé, Lynn Rother, Ulrike Saß und Christoph Zuschlag unter dem ursprünglichen Titel „Transuniversitäres Promovierendenforum Provenienzforschung“ gelegt. Den (Junior-)Professor:innen war es ein Anliegen, dem wissenschaftlichen Nachwuchs der Provenienzforschung ein Netzwerk für einen universitäts- und fachübergreifenden Austausch zu bieten.

Seit der Auftaktveranstaltung im Juni 2021 befindet sich das Netzwerk in eigenverantwortlicher Organisation der Promovierenden. Der daraus entstandene Austausch ist ein dynamischer Prozess, der sich den Interessen und Bedürfnissen der Mitglieder anpasst und durch ihr Engagement geprägt und umgesetzt wird. Aktuell besteht das tpp aus 65 teils internationalen Mitgliedern von 17 Universitäten unterschiedlicher Studienfächer und Promotionsthemen. Seit April 2023 ist das tpp dem Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. angeschlossen und repräsentiert damit die jüngsten Wissenschaftler:innen im Verein.

Was bietet das tpp?

Wir sind ein Netzwerk von Promovierenden vielfältiger Forschungsschwerpunkte und fördern den fachlichen Austausch über Forschungsthemen, aktuelle Debatten, Arbeitsansätze und -ergebnisse sowie Methoden im breiten Feld der Provenienzforschung, wobei wir ein fächerübergreifendes Cluster generieren. Darüber hinaus setzen wir uns für finanzielle und ideelle Möglichkeiten der Förderung, die Aus- und Weiterbildung sowie berufliche Perspektiven ein.

Das tpp versteht sich hierbei als Ergänzung zu bestehenden Doktorandenkolloquien, Studienformaten oder anderen Fachkreisen und entwickelt sich kontinuierlich aus den Bedürfnissen und Interessen der Mitglieder weiter. Im Inneren ermöglicht das tpp einen selbstbestimmten, informellen und interdisziplinären Austausch unter den Promovierenden, während es nach Außen hin an der Wissenschaftsgemeinschaft teilnimmt und sich durch Veranstaltungen und andere Aktivitäten am Diskurs beteiligt.

Welche Formate hat das tpp?

In regelmäßigen Abständen findet ein Stammtisch (online) mit informellen und fachlichen Diskussionsrunden statt, der vom Organisationsteam koordiniert wird. Die Gestaltung und Ausführung steht allen Mitgliedern offen, wobei eigene Themenschwerpunkte sowie Forschungsfragen zur Diskussion gestellt werden können. Der geschützte Rahmen bietet die Möglichkeit, offen miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen oder Wünsche und Probleme zu äußern.

Ergänzend dazu findet jährlich ein Netzwerktreffen (hybrid) statt. Neben einem thematischen Rahmenprogramm liegt der Fokus auch hier auf dem Austausch untereinander sowie mit externen Expert:innen. Auch das Netzwerktreffen wird vom Organisationsteam koordiniert, wobei eine Beteiligung aller Mitglieder bei der Konzeption und Durchführung erwünscht ist.

Weitere Formate, wie Workshops und Veranstaltungen mit externen Fachkolleg:innen, können von allen Mitgliedern jederzeit durchgeführt werden, wobei wir es besonders begrüßen, dadurch Einblicke in die aktuelle Forschungslandschaft zu erhalten und unser Netzwerk vergrößern zu können. Hier blicken wir auf produktive Erfahrungen zurück, die wir durch interne Workshops unter anderen mit den Initiator:innen des tpp gesammelt haben.

Wie ist das tpp organisiert?

Ein Organisationsteam koordiniert die konzeptionelle und organisatorische Ausrichtung des Netzwerkes und die Umsetzung der Veranstaltungen. Die Sprecher:innen des tpp bilden die Schnittstelle zwischen der internen sowie externen Kommunikation. Darüber hinaus können sich je nach Bedürfnissen der Mitglieder weitere Arbeitsgruppen unterschiedlicher Ausrichtung und Interessen bilden.

Wer kann teilnehmen?

Das tpp versteht sich als eine Plattform für Promovierende unterschiedlicher Disziplinen. Es steht ausdrücklich allen interessierten Promovierenden mit Bezug zu den vielfältigen Themenfeldern der Provenienzforschung offen. Eine Mitgliedschaft im Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. ist dabei nicht verpflichtend, wird aber mit Hinblick auf die vielfältigen Vorteile empfohlen. Zur kostenlosen Teilnahme am tpp könnt ihr unter der untenstehenden E-Mailadresse Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir freuen uns auf Euch!

Kontakt

tpp@arbeitskreis-provenienzforschung.org

Sprecherinnen: Marlene Nagel, Hannah Steinmetz, Leonie Maurer

Orga-Team: Elisa Ludwig, Friederike Schwelle, Darja Jesse, Franziska Helmenstein, Esther Heyer, Laura Sabel, Sina Knopf, Malte Mierheim, Sebastian Ambros, Philipp Müller, Nora Jaeger (Alumna)