Hannover / Museum August Kestner und Hannah Arendt Tage Hannover/ Landeshauptstadt Hannover (V)

Hannah Arendt und die NS-Provenienzforschung

Die Jewish Cultural Reconstruction Inc. und die Suche nach NS-Raubgut in Hannover

Datum: 09.04.2026

Beginn: 18:00 Uhr

Ende: 20:00 Uhr

Veranstaltungsart:
(V) = Vortrag / Podiumsdiskussion

Veranstaltungsformat:
Präsenzveranstaltung

Thematik:
NS-verfolgungsbedingter Entzug

Museum August Kestner und Hannah Arendt Tage Hannover/ Landeshauptstadt Hannover

Adresse:
Platz der Menschenrechte 3
30159 Hannover

Beteiligte Person(en):
Silke Bremer; Dr. Johannes Schwartz; Oberbürgermeister Belit Onay (angefragt)

Kurzbeschreibung

Hannah Arendt bemühte sich als Geschäftsführerin der Jewish Cultural Reconstruction Inc. ab 1949 in Deutschland, u.a. in Hannover, darum, in der NS-Zeit beschlagnahmtes jüdisches Kulturgut entweder an individuelle Vorkriegseigentümer (wie den jüdischen Schriftsteller und Lehrer Meinhardt Lemke) oder an jüdische Organisationen weltweit zu restituieren. Wie knüpft die Provenienzforschung der Stadtbibliothek, der Museen für Kulturgeschichte und des Stadtarchivs Hannovers heute an diese Praxis an?